Mit den steigenden Temperaturen im Sommer erhöhen sich auch die Anforderungen an unseren Körper. Um die Körpertemperatur stabil zu halten, kühlt sich unser Körper durch Schwitzen ab und verliert dabei wertvolle Flüssigkeit. Trinkt man zu wenig, zeigt sich das durch Kopfschmerzen, eine verminderte Konzentrationsfähigkeit beim Lernen und Arbeiten, verminderte Leistungsfähigkeit beim Sport, reduzierte Kraft und eine erhöhte Körpertemperatur.
Ein auftretendes Durstgefühl ist schon ein Zeichen von einem zu hohen Flüssigkeitsverlust. Daher sollte nicht erst bei Durst getrunken werden. Eine regelmäßige, über den Tag verteilte Flüssigkeitszufuhr die wirksamste Methode um eine Dehydratation (=Austrocknung) vorzubeugen.
Tipp für den Alltag: Trinke gleich am Morgen ein Glas Wasser, je ein weiteres zu den Mahlzeiten und verteile den Rest auf die Zeit dazwischen.
Generell gilt für die tägliche Basis: Gemäß den D-A-CH-Richtwerten rechnet man für den Gesamtflüssigkeitsbedarf eines Erwachsenden das Körpergewicht mal 35 ml. Das sind bei einer 70 kg schweren Person 2450 ml. Unabhängig vom Körpergewicht gilt als Faustregel: Davon entfällt etwa ein Drittel auf die Flüssigkeit, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen. Die restlichen zwei Drittel sollten durch geeignete Getränke zugeführt werden. Bei Hitze, kalter trockener Luft, intensiver körperlicher Arbeit und Sport steigt der Flüssigkeitsbedarf jedoch deutlich an.
Wenn dem Körper Flüssigkeit fehlt, äußert sich das nicht immer durch ein klares Durstgefühl. Häufig wird das Signal vom Gehirn missverstanden und als Appetit oder Heißhunger interpretiert – besonders auf Süßes oder Salziges. Bevor man bei Hitze zum Snack greift, lohnt sich oft der Griff zum Wasserglas. Wer ausreichend trinkt, unterstützt damit aktiv seine natürliche Sättigungsregulation.
Bereits ein geringer Flüssigkeitsmangel von nur einem bis zwei Prozent des Körpergewichts verringert die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit. Typische Symptome im Sommer wie Nachmittagsmüdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen im Büro sind häufig die direkte Folge einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr. Wasser sorgt dafür, dass das Blut flüssig bleibt und das Gehirn optimal mit Sauerstoff versorgt wird.
Vorsicht bei eiskalten Getränken: Auch wenn die Verlockung groß ist: Sehr kalte Flüssigkeiten mit vielen Eiswürfeln können im Magen zu Krämpfen führen. Der Körper muss zudem viel Energie aufwenden, um die Flüssigkeit auf Körpertemperatur zu erwärmen. Zimmertemperierte oder lauwarme Getränke sind wesentlich verträglicher und gleichen das Flüssigkeitsdefizit effektiver aus.
Die Hauptaufgabe der Getränke ist es den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen. Die Basis der Flüssigkeitszufuhr sollte immer kalorienfrei und zahnschonend sein:
Eine strukturierte und ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist im Sommer unverzichtbar. Wer lernt regelmäßig zu trinken, kommt deutlich entspannter durch die heißen Tage.
Als Diätologin unterstütze ich Sie dabei, Ihre Ernährung und Ihr Trinkverhalten perfekt auf Ihren Alltag und sowie auf Ihre gesundheitlichen und sportlichen Ziele abzustimmen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, die Ihre Leistungsfähigkeit sichern und die Regeneration nach dem Training verbessern. Ich freue mich darauf Sie dabei zu unterstützen.
Quellen:
Ess-Beratung
Habsburgerstraße 11
6830 Rankweil
